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“Button-Lösung” ab heute verpflichtend

Durch eine vom Bundestag dieses Jahr beschlossene Änderung des § 312g BGB werden Shopbetreiber aufgefordert, den Bestellprozess ihrer Shops zu überarbeiten. Auffälligstes Merkmal ist hier der neu Beschriftete Button, um die Bestellung abzusenden – was früher “Bestellen” hieß, soll ab heute “kostenpflichtig bestellen”, “zahlungspflichtig bestellen” oder einfach nur “kaufen” heißen. Dem Käufer soll so ein letztes Mal vermittelt werden, dass er einen Kaufvertrag abschließt und sich zur Bezahlung verpflichtet.

Nur den Button neu zu beschriften, reicht allerdings nicht. Verlangt wird ebenso eine Anordnung, bei der Pflichtangaben und Button dicht beieinander stehen, eine Hervorhebung soll es ebenfalls geben. Dies erfordert einige Arbeiten an den Templates des Shops, wobei folgende Änderungen zu erledigen sind:

Neuordnung

Gibt es im letzten Schritt des Bestellprozesses Felder, die nichts mit vertragsrelevanten Informationen zu tun haben, so gehören diese in einen eigenen Bereich. Da die Pflichtangaben am Ende der Seite stehen sollen, können solche Felder nur nach oben geschoben werden. Beispiel: Gutschein-Eingabefeld.

Pflichtangaben sind all die Angaben, die Teil des Vertrags sind. Also auch die Liefer- und Rechnungsadressen, Versandart und Zahlungsweise. Darunter wird der Warenkorbinhalt aufgelistet. Auch hier sind oftmals Nacharbeiten vonnöten: eine Kurzbeschreibung des Artikels wird verlangt.

Kosten hervorheben

Kosten, die der Kunde zu tragen hat, sind hervorzuheben. Dies gilt für den gesamten Warenkorb mit Versandkosten, ggf. mit Gebühren für die gewählte Zahlungsart, die Mehrwertsteuer und natürlich die Summe.

Der neue “Kaufen”-Button kann unter dieser Summe stehen. Er soll optisch und räumlich nicht von der Kaufsumme getrennt werden.

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