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Kein Kunde will fürs Bezahlen bezahlen

Im Online-Handel haben sich eine ganze Reihe von Bezahlmethoden etabliert. Neben den klassischen Bezahlarten wie der Überweisung, der Rechnung, dem Bankeinzug oder der Nachnahme sind vor allem Bezahldienste prominent geworden: PayPal führt diese Gruppe an, mit Abstand folgen solche Dienste wie Sofortüberweisung, Heidelpay und Saferpay (die Namen der beiden letzteren dürften viele Kunden gar nicht kennen, weil häufig die typischen Payment Pages wegfallen).

Bezahldienste (Payment Services) erledigen im Grunde genommen Folgendes: sie nehmen die Zahlungsdaten des Käufers auf, belasten das Konto oder die Kreditkarte und melden dem Händler zurück, ob es geklappt hat. War die Bezahlung erfolgreich, schreibt der Bezahldienstleister dem Händler einen Betrag gut und schickt eine Erfolgsmeldung zurück (zum Beispiel an den Online-Shop).

Genau das lassen sich Bezahldienste bezahlen – und zwar vom Händler. Nun ist es so, dass sich in der Vergangenheit immer mehr Kunden dagegen gesträubt haben, fürs Bezahlen zu bezahlen: Händler schlugen auf Bezahlmethoden, die sie Gebühren kosten, kleine Beträge auf (absolut oder anteilig), um die Kosten für die Bezahlung an ihre Kunden weiter zu geben. Heute geht dieses Verhalten stark zurück, die freie und kostenlose Wahl der Zahlungsart ist ein Service, der nichts mehr kosten darf. Das hat dazu geführt, dass zusätzliche Gebühren den Bestellprozess verzögern oder sogar unterbrechen, weil Käufer nicht mehr einsehen, beispielsweise für die Zahlung per Kreditkarte 1% mehr zu bezahlen.

Das Ende vom Zahlungsarten-Lied: der Kunde möchte nicht dafür bezahlen, eine von der Überweisung abweichende Zahlungsart zu nutzen. Wer als Shopbetreiber auf Aufschläge für Zahlungsarten verzichtet, hat bessere Chancen, zu verkaufen.