Oxid-Modul "Adapter für CleverReach" wird quelloffen

Aufgrund meiner geänderten Situation als Student und der verringerten zeitlichen Kapazitäten habe ich mich entschieden, das Modul Adapter für CleverReach künftig in einer quelloffenen Variante bereitzustellen.

Vor über einem Jahr war imva.biz der erste Anbieter, der ein Modul für den Oxid-eShop bereitstellte, das das Übermitteln von Newsletter-Abonnements an den Dienst CleverReach ermöglichte. Das hierfür entwickelte Modul mit dem internen Namen imva_oxid2cr, später imva_oxid2cr2 war bislang in verschlüsselter als auch in unverschlüsselter (mit Auflagen) Form erhältlich.

Viele Nutzer wünschten sich zusätzliche Funktionen, die aus Zeit- und Kostengründen unmöglich in die Entwicklung hätten einfließen können. Das Modul nach Freischaltung verändern zu können, war bislang nicht vorgesehen. Die erste Anregung, “imva_oxid2cr2″ quelloffen zu machen, kam übrigens von Joscha Krug von marmalade.de, der ebenfalls auf der Suche nach einer Schnittstelle zu CleverReach war, die verändert werden kann.

Die quelloffene Ausgabe kann über GitHub bezogen werden.

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Neben der kostenlosen Ausgabe wird es weiterhin eine kostenpflichtige mit Support geben, die vor allem für gewerbliche Kunden vorgesehen ist. Bei letzterer entfällt übrigens die manuelle Einrichtung von Cronjobs.

Das derzeit erhältliche Modul befindet sich noch im Entwicklungsstadium. Es handelt sich nicht im eine Portierung der Version 2, sondern um eine neu geschriebene Version.

Performance für Online-Shops (nicht nur Oxid)

Schnelle Shops verkaufen mehr. Das untermauern sogar Studien und Untersuchungen, die Shop-Ladezeit und Conversion in Relation zueinander setzen. Bryan Eisenberg spricht, um Zahlen zu nennen, sogar von einem Conversion-Einfall um 7 Prozent für jede Sekunde, die eine Seite zum Laden benötigt. Andere, die sich intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt haben, nennen sogar 10 Prozent.

Genau diese 7 bis 10 Prozent gilt es, durch kürzere Ladezeiten eines Shops zu Kunden zu machen. Schließlich ist die Relation zwischen Aufwand (Shop-Umbau) und Gewinn (mehr Käufer) beachtlich. Bremsen im Shop-System können Sie binnen Stunden lösen. Oftmals sind Sie mit Ihren Shop-Bremsen nicht allein: Lösungen für gängige Fälle wie lahme Datenbanken, übergroße Stylesheets oder langsame Interpretation des Website-Codes (zum Beispiel PHP) sind verbreitet und Lösungswege gut dokumentiert. Oftmals genügen wenige Hebel, um viel rauszuholen.

Die hier erläuterten Beispiele richten sich an Shop-Betreuer /-Entwickler und -Hoster.

Regel Nummer eins: Ein Server kann nie schnell genug sein

Für gewöhnlich werden die Leistungsdaten des Servers an die erwarteten Besucherzahlen angepasst. Möglicherweise wurde Ihr Shop vor einiger Zeit auf einem kleineren Server eingerichtet und mittlerweile sind die Besucherzahlen deutlich angestiegen – hier kann nachgebessert werden, indem Sie auf einen stärkeren Server umziehen.

Optimierungsmaßnahmen am Shop, seinen Templates und dessen Codes sind ein Punkt, an dem Sie zur Leistungssteigerung ansetzen können. Der andere ist die Wahl des passenden Servers, damit Sie aus den weichen Optimierungsmaßnahmen noch mehr rausholen können.

Dedizierte Server für Shops mit hohem Besucheraufkommen

Gerade bei der Nutzung eines Servers als Host für ein Shop-System mit vielen Besuchern sollte dieser meiner Meinung nach wirklich nur als Server für den Shop genutzt werden. Andere Dienste wie ein Mailserver oder ein darauf untergebrachter eigener Statistikdienst sollten ausgelagert werden, weil sie wertvolle Rechenzeit kosten.

Datenbank-Performance

Selbst mittelgroße Shops können ein Datenbankvolumen mit wenigen Millionen Datensätzen aller Art aufweisen. Bei diesen Datenmengen, wenngleich immer nur kleinste Teile benötigt werden, gilt es, den Datenbankserver optimal auf die vorhandene Hardware abzustimmen. Dabei geht es um Einstellungen wie den zu belegenden Arbeitsspeicher (Datenbankserver sollten möglichst viel davon nutzen dürfen), die Transaktionslimits, Timeouts und den Zwischenspeicher für Abfragen. Zwei Tipps in aller Kürze:

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